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Hi und willkommen auf meiner Seite! Ich bin Roman und blogge hier zu Pflanzenlampen. Wenn Du meine neuesten Beiträge lesen willst, dann lies doch gerne hier weiter: Blog. Ansonsten werde ich dir kurz vorstellen, was eine Pflanzenlampe ist.

pflanzenlampe

Nicht nur im eigenen Garten, sondern auch in Gewächshäusern und in dunkleren Räumen können Pflanzen gedeihen. Sollen sie dort einen hohen Ertrag erzielen, ist es sinnvoll, eine oder mehrere Pflanzenlampen zu installieren. Auch bei einer frühzeitigen, eigentlich vor dem natürlichen Zeitpunkt geplanten Aussaat von Samen ist der Einsatz einer Pflanzenlampe sinnvoll.

Pflanzenlampen machen für fast alle Pflanzen Sinn! Egal ob Früchte oder Gemüse, oder Blumen, mit einer Pflanzenlampe kann man die Pflanzen auch im Winter zum Wachsen bringen.

Worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte und worin die Unterschiede liegen, darauf soll hier etwas näher eingegangen werden.

Einsatzmöglichkeiten der Pflanzenlampe

Wie bereits erwähnt, kann ein solches Modell auch in dunkleren Räumen – zu denen beispielsweise der Schuppen oder der Keller gehören – installiert und hier für ein wesentlich besseres Wachstum der Gemüse- und Grünpflanzen sorgen. Somit können bislang für die Pflanzenzucht ungeeignete Räume genutzt werden.

Pflanzenlampen können für die frühzeitige Aussaat sämtlicher Pflanzen Verwendung finden. Soll die Lampe für die Aufzucht exotischer Pflanzen genutzt werden, ist zudem der Einsatz eines Reflektors sinnvoll, um für eine bessere Pflanzenbeleuchtung zu sorgen.

Hier mal ein gutes Video zur Einführung:

Worauf sollte bei der Auswahl einer Pflanzenlampe geachtet werden?

In erster Linie spielt die Leistung des jeweiligen Modells eine große Rolle. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist allerdings der Stromverbrauch, wird eine solche Pflanzenbeleuchtung doch gerade in der dunklen Jahreszeit über Stunden betrieben. Je geringer ihr Energiebedarf, umso niedriger fallen die Stromkosten aus. Nicht außer Acht zu lassen sind auch die Anschaffungskosten dieser Pflanzenleuchten, die erheblich differieren.

Der Einsatz einer normalen Glühlampe ist allerdings nicht empfehlenswert. Diese weist ein Vielfaches an Rottönen auf, welche das Wachstum der Pflanze dahin gehend lenken, dass sie viel zu schwache Triebe bildet. Eine wesentlich bessere Lichtversorgung versprechen Pflanzenlampen, die in insgesamt drei Ausführungen erhältlich sind.

Verschiedene Lampenarten im Überblick

Zur Auswahl stehen

  • Natrium-Hochdrucklampen respektive Natriumdampflampen,
  • Metallhalogendampflampen,
  • Lampen mit LED-Technik sowie
  • kompakte Leuchtstofflampen beziehungsweise Leuchtstoffröhren.

Das Farbspektrum sämtlicher Varianten ähnelt dem des natürlichen Lichts und weist einen hohen Rot- und Blauanteil auf, welche das Wachstum der Pflanzen begünstigen.

Natrium-Hochdrucklampen weisen zwar ebenfalls eine lange Haltbarkeit auf, schlagen aber mit höheren Anschaffungskosten zu Buche. Zudem ist für ihren Betrieb ein separates Vorschaltgerät notwendig, sodass sich der Einsatz dieser Modelle hauptsächlich für Gartenbauunternehmen und Baumschulen rechnet.

Auch Metallhalogendampflampen werden hauptsächlich in der betrieblichen Pflanzenzucht eingesetzt. Sie warten genau wie die Natrium-Hochdrucklampen, die auch als Natriumdampflampen bezeichnet werden, mit einer extrem hohen Lichtausbeute auf, sind aber auch kostenintensiver.

LED-Lampen und speziell entwickelte Energiesparlampen besitzen eine Vielzahl an Vorteilen. Zwar sind sie in der Anschaffung etwas teurer, müssen dafür aber in der Regel wesentlich seltener ausgetauscht werden. Lies hier zu LEDs.

Leuchtstofflampen beziehungsweise -röhren sind mit einem E27-Sockel ausgestattet und zählen zu den kostengünstigeren Modellen. Sie hängen direkt über der Pflanze und versorgen sie so mit dem notwendigen Licht. Lies hier meinen Vergleich zu Leuchtstoffröhren.

 

Vor- und Nachteile

Als sehr vorteilhaft hat sich die Nutzung der LED-Lampen für den privaten Gebrauch herausgestellt. Diese benötigen, je nach Modell, eine geringe Strommenge und weisen eine lange Haltbarkeit auf. Zudem sind sie in der Anschaffung wesentlich kostengünstiger als beispielsweise kompakter Leuchtstofflampen beziehungsweise Leuchtstoffröhren, Natrium-Hochdrucklampen und Metall-Halogendampflampen.

Nachteilig wirkt sich gerade bei den Natrium-Hochdrucklampen die starke Wärme des Leuchtkörpers aus. Stehen die Pflanzen direkt darunter, besteht die Gefahr, dass sie verbrennen. Deshalb sollten hier mindestens 50 Zentimeter Abstand eingehalten werden.

 

Was muss beim Kauf eines Pflanzenlichts beachtet werden?

Neben dem Kaufpreis sollten vor allem der Stromverbrauch und die zu erzielende Lichtausbeute weitere wichtige Kriterien darstellen.

Werden die Modelle nur für die Anzucht von Grünpflanzen und Gemüse verwendet, ist eine Lumenleistung von etwa 20.000 Lumen pro Quadratmeter und einer Farbtemperatur von 6.500 Kelvin – je nach natürlichem Lichteinfall – eventuell schon ausreichend.

Sollen die Pflanzen hingegen zur Blüte gebracht werden, muss die Lumenleistung bei mindestens 50.000 Lumen pro Quadratmeter Raumfläche und die Farbtemperatur bei etwa 3.500 Kelvin liegen. Nicht nur für gewerbliche Unternehmen ist es deshalb sinnvoll, auf eine Kombination aus Leuchtstoffröhren (LSR) und Natrium-Hochdrucklampen, die auch als Natriumdampflampen (NDL) bezeichnet werden, zu setzen. Letztere glänzen mit einer wesentlich höheren Lichtausbeute und eignen sich bestens für die Hinführung zur vollen Blüte, während nach der Aussaat erst einmal die LSR zum Einsatz kommen können.

Wer also plant, Pflanzen im großen Stil anzubauen, sollte die Anschaffungskosten für LSR und NDL nicht scheuen. Für den Privatgebrauch ist hingegen auch die Verwendung einer Pflanzenlampe mit LED-Technik ausreichend.