Hanf ernten wann und Trocknung – der Überblick

Hanf wann ernten indoor und Trocknung: Dieser Artikel stellt euch heute vor, was man wann tun muss, um sein Cannabis richtig zu ernten.

Hanf ernten wann – Die Ernte

Ja, irgendwann ist es dann soweit, das Weihnachten des Growers steht vor der Tür – Die Ernte. Wenn bis hierhin alles nach Plan verlaufen ist, müssen nur noch die richtigen Schritte getan werden, um die für die mühsame Arbeit entlohnt zu werden.

  1. Man sollte zwei Wochen vor der Ernte auf jegliche Dünger verzichten, da diese zu einem unangenehmen Nebengeschmack führen. Die Nährstoffe sollte man eine Woche vor dem Ernten aus dem Boden herausspülen.
  2. Morgens die Pflanzen mit ausreichend Wasser besprühen, damit das Wasser bis zum Abend verdunstet ist und alle Rückstände von den Blättern gewaschen sind. Dies hält Schadpilze von den Buds fern. Keine Angst, das Besprühen mit Wasser schadet der Harzproduktion nicht. Sollte Grauschimmel auftreten, das Sprühen sofort einstellen.
  3. Das Ernten der Pflanze sollte in einem Schnitt erfolgen, welchen man knapp über dem Boden ansetzt, da das gesamte Ausreissen der Pflanze nur unnötig Schmutz macht. Die Zweite Möglichkeit wäre, mit der Gartenschere Zweig für Zweig dicht am Stängel abzuschneiden.
  4. Man sollte nachdem die Pflanze einen arbeitsreichen Tag der Harzproduktion hinter sich hat, sprich wenn die Lichter gelöscht wurden, ernten.
  5. Hängt man die gesamte Pflanze zum Trocknen auf, dauert dies entsprechend länger. Man sollte die größeren Blätter an den Zweigen lassen, um dadurch die Blüten zu schützen. Ausserdem werden die Blüten dann vor Zerquetschung oder anderen Schäden bewahrt.
  6. Die Äste hängt man zum Trocknen auf, voher sollte man sie auf 15-50 cm lange Stücke zuschneiden und die Blätter zwischen den Blütenständen entfernen. Nach dem Trocknen schneidet man die Spitzen von den Ästen. Man sollte die empfindlichen Blüten mit äußerster Vorsicht behandeln.
  7. Eine andere Methode ist, die Blätter schon ein oder zwei Tage vor der Ernte von der Pflanze zu entfernen und dann die ganze Pflanze mitsamt Blüten zu ernten und aufzuhängen. Dies ist die am wenigsten arbeitsintensive Methode, da der Schritt des in Teile Zerlegens der Stängel komplett wegfällt.
  8. Wenn man die Pflanze zerlegt, solange das Laub noch frisch und geschmeidig ist, werden dabei weniger Harzdrüsen beschädigt. Die Buds kann man in einem festen Behälter (z.B. Einmachglas, Pizzakarton) konservieren.
  9. Man sollte sich für die Ernte insgesamt viel Zeit nehmen, da die Teilschritte doch ihre Zeit in Anspruch nehmen.

Hanf ernten: Die Ernteschere

Eine Ernteschere zeichnet sich durch ihre Schärfe und die gute Handhabung, bzw. Handgefühl aus. Es wird nur eine kurze Schneide, dafür aber ein komfortabler Griff benötigt, da die Buds mit viel Gefühl aber auch Kraft geschnitten werden müssen. Nagescheren oder Haushaltsscheren reichen nur für Kleinstmengen aus.

Die Schere kommt beim Zuschneiden der Blütenstände zum Einsatz – dabei werden die überstehenden kleinen Blütenblätter entfernt um den Geschmack zu verbessern, bzw. die Optik zu verbessern.

Wichtig ist es ein Mittel zur Reinigung bereitzuhalten, da die Schere schnell verklebt. Eignen tun sich Spiritus oder ein Nagellackentferner, wobei man immer nachher spülen sollte, da ansonsten vielleicht etwas vom Geschmack hängen bleibt.

Die Trocknung

Bevor die geerntete Pflanze konsumiert werden kann, muss sie zuerst getrocknet werden. Bei der Trocknung wird eine vorerst nicht psychoaktive Säure in THC umgewandelt. Eine frisch geerntete Pflanze hat ungefähr 75 Prozent Wassergehalt, dieser Gehalt verdunstet während des Trocknungsprozesses.

Um den Wirkstoffgehalt der geernteten Schützlinge nicht zu verringern, sollte man darauf achten, dass das Trockengut nicht über längere Zeit hellem Licht ausgesetzt ist.

Desweiteren schaden der Pflanze: Zu hohe Luftfeuchtigkeit, Grabschhände, Reibung und übermäßige Wärme (32 C °).

In den Blüten und Blättern wird der Wirkstoff produziert, auch wenn der Stängel und die Wurzeln genauso wohlschmeckend riechen. Die Trockenzeit kann man verkürzen, indem man die Pflanze nicht kopfüber Aufhängt (wenig Stress/längere Trockenzeit), sondern die Zweige vom Stängel trennt und diese einzeln aufhängt.

hanf gras rauchen wartezeit.

Dies verkürzt die Zeit des Trocknens um einige Tage, ist also für Ungeduldige bestens geeignet. Doch auch ein Dörrgerät, wie es zum Dörren von Obst und Gemüse verwendet wird, kann man gut dazu gebrauchen. Wer es sehr eilig hat und sich eine kleine Kostprobe zu Gemüte führen will, kann auch eine kleine Menge in der Mikrowelle platzieren. Dabei sollte man das Gerät auf kurze, schwache Hitzestöße von 15-30 Sekunden einstellen. Besonders entspannt ist das allerdings nicht.

Bei der Benutzung eines Gas- oder Elektroherds sollten die Blüten 10-15 Minuten bei 93 Grad Celsius trocknen. Die Temperatur sollte keinesfalls höher sein, da sonst das THC verdampft.

Die tägliche Überprüfung der Pflanze ist wichtig, da sich immer wieder Grauschimmel auf den trocknenden Pflanzen ausbreiten könnte. Ein gute Trocknungsmöglichkeit wäre, in der Homebox Schnüre zu spannen oder ein Trockenrack einzuhängen.

Trocknung mit dem Trockenrack

Ideal und einfach zu handhaben ist ein Trockenrack. Man kann es einfach in der Homebox aufhängen, es bietet extrem viel Platz für viele Buds und ist sehr luftig. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Buds noch schimmeln, stark.

Sehr interessant ist auch der Aspekt der Fermentation. In einer Homebox aufgehangen und mit dem Abluftset betrieben hat man genügend Feuchtigkeit bei leichter Wärme und Luftzirkulation. Das sorgt für einen guten Geschmack und eine ideale Trocknung.

Vorgehen

Die Buds werden geerntet und beschnitten – kleine Blätter in den Blüten mit einer Schere entfernen – die Blüten werden sozusagen manikürt.

Anschließend werden die Buds und zu trocknenden Pflanzenteile auf den einzelnen Böden verteilt.

Das Trockenrack wird jetzt in die Homebox gehängt und das Abluftset wird angeschlossen, samt Aktivkohlefilter. Als Wärmequelle empfehlen wir eine einfache Glühbirne mit 40W oder 60W, die sich in der Homebox befinden muss.

Diese Glühbirne brennt immer – installiert diese kleine beispielsweise Lampe auf dem Boden der Homebox – das Abluftsystem wird über eine Zeitschaltuhr für ca. 15 Minuten 2-3 mal täglich eingeschaltet.

Durch die Wärmequelle sowie die hohe Luftfeuchtigkeit in der Homebox werden die Pflanzenteile fermentiert und durch das Absaugen der Luft verhindert man Schimmelbildung, wobei eine Sichtkontrolle auf jeden Fall täglich erfolgen sollte.

Wichtig

Falls die Buds anfangen zu stinken oder sich ein säuerlicher Geruch hervorhebt, muss die Homebox sofort ausgiebig gelüftet werden. Eventuell sollte man auch zum ganz schnellen Trocknen übergehen.

Schnelles Trocknen

Dafür wird die Glühlampe in der Homebox aufgestellt und das Abluftsystem wird dauerhaft eingeschaltet. So trocknen die Pflanzenteile in wenigen Tagen.

 

Torfquelltopf

Hierbei handelt es sich um gepressten Torf, der mit einer dünnen Plastikschicht ummantelt ist. Zur Anzucht von Sämlingen und Stecklingen eignen sich Torfquelltöpfe hervorragend.Wenn die Stecklinge wurzeln kann man sie gleich mitsamt dem Torf und der Plastikhülle umtopfen, da die Wurzeln die dünne Schicht aus Plastik leicht durchdringen können.

Da Torf besonders wasserspeichernd und nährstoffreich ist, wird er häufig für die Jungpflanzenzucht verwendet. Bei der Anwendung ist darauf zu achten, dass man die Töpfe in Wasser einlegt, bis sie sich völlig mit Wasser vollgesogen haben. Danach drückt man sie kurz aus, worauf man gleich mit dem Einpflanzen beginnen kann.

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